Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im November 2016 in der Sitzung des Bewilligungsausschusses die Einrichtung des SFB/Transregios „Schädigungskontrollierte Umformprozesse" beschlossen. Die Fördersumme beträgt mehr als 8 Millionen Euro für die ersten vier Jahre. Dieses Großprojekt wird gemeinsam von der Technischen Universität Dortmund (Sprecherhochschule) und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen durchgeführt. Sprecher des TRR 188 ist Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. A. Erman Tekkaya vom Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL) an der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund. Weitere beteiligte Einrichtungen sind die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und das Max-Planck-Institut für Eisenforschung GmbH in Düsseldorf.

Ziel des Transregios ist es, ein grundlegendes Verständnis bezüglich der beim Umformen wirkenden Schädigungsmechanismen und ihrer Auswirkungen auf die Produkteigenschaften zu erforschen, um langfristig den Schädigungsgrad eines Bauteils quantitativ angeben, kontrollieren und entlang der Prozesskette gezielt einstellen zu können.