Im Juni 2020 wurde ein neues Gold Open Access-Journal gegründet, dass alle Themen aus dem Wirtschaftsingenieurwesen und der Fertigungstechnik abdeckt. Die Zeitschrift bietet Forschungsarbeiten mit Schwerpunkt in derGrundlagenforschung und angewandter Wissenschaft sowie innovativer Technologien, die das Wissen im Umgang mit und in der Herstellung von Produkten auf Komponenten-, System- und Gesellschaftsebene erweitern. Mit A. Erman Tekkaya als Editor-in-Chief und Markus Bambach als Associate Editor befinden sich neben anderen bedeutungsvollen Wissenschaftler*innen aus aller Welt zwei Experten aus dem TRR 188-Team in der Redaktion.
Der Link zur Zeitschrift ist hier zu finden.

 

Oliver Hering hat am 25.05.2020 seine Arbeit mit dem Titel „Schädigung in der Kaltmassivumformung: Entwicklung, Auswirkungen und Kontrolle“ erfolgreich verteidigt. Diese entstand aus dem Projekt A02 – Schädigungsbeeinflussung beim Kaltfließpressen des TRR 188. Der Vortrag ist in der Mediathek zu finden. Trotz der schwierigen Umstände einer virtuellen Prüfung hat er diese mit Auszeichnung bestanden.

 

Rickmer Meya hat seine Doktorprüfung am 14.05.2020 mit Auszeichnung absolviert. Seine Arbeit „Schädigungskontrolliertes Blechbiegen mittels Druckspannungsüberlagerung“ entstand im Rahmen des Projekts A05 – Schädigungsbeeinflussung bei der Biegeumformung des TRR 188. Der Vortrag ist in der Mediathek einsehbar. Aufgrund der COVID-19-Situation wurde die Prüfung komplett digital durchgeführt – und zwar als erste virtuelle Promotionsprüfung der Fakultät Maschinenbau an der TU Dortmund überhaupt.

 

Der TRR 188 hat sich im Rahmen des Minisymposiums „Damage-controlled forming“ auf der Konferenz „ESAFORM 2020 − 23rd International Conference on Material Forming“ präsentiert. Unter den Teilnehmer/-innen waren mehrere Transregio-Mitglieder, die vor Ort ihre Forschungsarbeiten vorgestellt haben. Dank der hervorragenden Organisation durch die BTU Cottbus-Senftenberg und das Team um Markus Bambach wurde ein Austausch unter den internationalen Wissenschaftler/-innen auf einer eigens eingerichteten Online-Plattform ermöglicht. Dort gab es täglich über 1000 Videoaufrufe sowie über 200 Kommentare zu den Videobeiträgen der Konferenzteilnehmer/-innen. Ausgewählte Beiträge des TRR 188 sind in der Mediathek zu finden.

 

 

Am 05.03.2020 veranstaltete der SFB/Transregio 188 im SuperC der RWTH Aachen University sein zweites Industriekolloquium. Knapp 70 internationale Teilnehmende erhielten in 13 Vorträgen und einer begleitenden Posterausstellung Einblicke in die neusten Entwicklungen im Bereich „schädigungskontrollierte Umformprozesse“. Aufgrund des Corona-Virus wurde die Anreise zahlreicher Teilnehmer*innen und Redner*innen erschwert. Daher wurde das zweite Industriekolloquium kurzfristig parallel als virtuelle Konferenz angeboten, indem Bild und Ton übertragen und sogar einer der Vorträge mittels Video-Chat gestreamt wurde. Der Schwerpunkt der Konferenz lag auf der Charakterisierung sowie der verschiedenskaligen Modellierung von Schädigungsentwicklung während der Herstellung und dem Einsatz von Bauteilen.

 

Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Bambach erhielt einen Ruf an die ETH Zürich und verlässt den TRR 188 zum Ende der laufenden Phase, um dem Ruf in die Schweiz zu folgen. Er war zuvor als Professor am Lehrstuhl Konstruktion und Fertigung der Universität Cottbus-Senftenberg tätig und wirkte seit Beantragung des Sonderforschungsbereiches als Teilprojektleiter im TRR 188 mit.

Wir beglückwünschen Prof. Bambach und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.

 

Prof. Dr. mont. Christoph Kirchlechner erhielt einen Ruf an das Karlsruher Institut für Technologie und ist seit Januar 2020 als Leiter des Instituts für Angewandte Materialien - Werkstoff- und Biomechanik (IAM-WBM) tätig. Er bleibt dem TRR188 weiterhin als wertvolles Mitglied und Teilprojektleiter erhalten.

Wir beglückwünschen Prof. Kirchlechner und freuen uns über die weiterhin bestehende Zusammenarbeit.

 

A. Erman Tekkaya wurde mit einer Honorarprofessur der Xi’an Jiaotong Universität in China ausgezeichnet. Die Hochschule in der Provinz Shaanxi gehört zu den größten Universitäten Chinas.

 

Frau Dr.-Ing. Stefanie Sandlöbes-Haut ist Gruppenleiterin am Institut für Metallkunde und Materialphysik der RWTH Aachen. Zusammen mit Prof. Dr.-Ing. habil. Hauke Springer des Instituts für Bildsame Formgebung der RWTH Aachen beantragt sie ein neues Projekt für die 2. Förderperiode im Bereich der Charakterisierung.

Wir begrüßen die Beiden im TRR 188 und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

 

 

Der europäische Forschungsrat hat den Antrag „Fundamental Building Blocks – Understanding plasticity in complex crystals based on their simplest, intergrown units“ von Prof. Dr. Sandra Korte-Kerzel bewilligt. Das Projekt untersucht die fundamentalen Bausteine in komplexen Kristallstrukturen, da die mechanischen Eigenschaften (z. B. Festigkeit oder Widerstand gegen plötzliches Bruchversagen) vieler intermetallischer Phasen noch unbekannt sind. Die Erkenntnisse sollen bei der Suche nach neuen Strukturmaterialien mit hoher Festigkeit und Temperaturbeständigkeit helfen, die sich für zukünftige, technologische Anwendungen eignen.